August, der Ferienmonat …

Der Blumengarten

Erste Zwiebelblüher pflanzen: Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) und Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) müssen bereits im August gepflanzt werden. Sie blühen im Frühjahr sonst nicht zuverlässig.
Bis Ende August können Herbstzeitlose gepflanzt werden. Sie blühen von September bis Oktober. Optimal für diese Zwiebelblumen sind Halbschatten und nährstoffreicher Boden. Auch in Töpfen gedeihen Herbstzeitlose prima.

Jetzt ist die beste Zeit, um Stecklinge von Geranien (Pelargonien) zu schneiden, die man dann platzsparend überwintern kann.

Wählen Sie kräftige Triebe mit zwei bis vier ausgewachsenen Blättern und trennen sie mit einem scharfen Messer dicht unter einem Blattknoten ab. Brechen Sie die unteren Blätter und alle Blattstiele ab, bevor Sie die Stecklinge in ein Torf-Sand-Gemisch stecken. Damit sie rasch Wurzeln bilden, deckt man sie nach dem Angießen mit einer Haube ab und stellt sie in den Halbschatten. Bis sich Wurzeln gebildet haben, dauert es vier bis sechs Wochen. Wenn die ersten Fröste drohen, im Haus an einem kühlen Ort überwintern.

Im August ist auch die beste Zeit, um Kamelien zu vermehren. Dazu schneidet man junge, noch nicht verholzte Triebspitzen, die an ihrer olivgrünen Farbe zu erkennen sind. Die Stecklinge dürfen nur drei Blätter haben, Knospen müssen herausgebrochen werden.
Für die Bewurzelung brauchen die Stecklinge viel Wärme, 20 bis 25 Grad sollten es schon sein.

Abgeblühte Stauden zurückschneiden und, wenn nötig teilen. Das wird nach der Blüte besonders gut vertragen

Zweijährige Sommerblumen, die im Juni/Juli ausgesät wurden, muß man jetzt pikieren.

Madonnenlilien und Steppenkerzen werden jetzt gepflanzt.

Kübelpflanzen am Ende des Monats zum letzten Mal düngen.

Vor der Blüte kann man die Zitronenmelisse komplett zurückschneiden. Das hat den Vorteil, dass sie nicht aussamt (und überall im Garten auftaucht) und man immer wieder frische Blätter ernten kann, die man auch gut in den Salat geben kann.

Ende August: Thymianstrauch schneiden
Die Triebe sollten ca. 6 cm über dem Boden abgeschnitten werden, dann kommt der Strauch gut über den Winter. Die abgeschnittenen Stängel werden gebündelt und zum Trocknen an einen hellen luftigen Ort gehängt.
Zimmerpflanzen bekommt ein warmer Regenschauer gut.

Ausgetrocknete Rasenflächen erholen sich bald nach dem nächsten ergiebigen Regen wieder, Beregnen ist in den meisten Fällen überflüssig.

Der Obst- und Gemüsegarten

Auch in den Sommermonaten ist das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern möglich – allerdings nur als Containerpflanzen.

Achten Sie bei der Obsternte auf die Blütenknospen, die bereits für das nächste Jahr ausgebildet sind.

Apfel- Birn- und Pflaumenbäume bilden manchmal „Wasserschosser“, d.h. steil nach oben wachsende Triebe. Diese müssen an der Basis mit der Schere entfernet werden, denn sie kosten Kraft und nehmen den reifenden Früchten das Licht weg.

Im Fallobst stecken häufig Maden; es sollte deshalb rasch beseitigt werden.

Vögel fallen jetzt gerne über reifende Beeren her; dagegen helfen Schutznetze. Vogelscheuchen sind zwar dekorativ, ihre Wirksamkeit ist aber begrenzt.

Freie Beete können noch mit Salat, Rettich, Kohlrabi u. a. Kurzzeitkulturen bepflanzt werden. Günstig wirken sich auch Gründüngersaaten auf den Boden aus.

Das Hacken der Beete fördert die Durchlüftung und hält die Bodenfeuchtigkeit; einfacher ist jedoch das Mulchen, wenn man keine Probleme mit Schnecken hat.

Die Wasserversorgung darf man jetzt zur Reifezeit besonders bei Tomaten u. a. Gemüsen auf Balkon und Terrasse nicht vernachlässigen. Vor allem Tomaten reagieren mit aufplatzenden Früchten auf eine unregelmäßige Wasserversorgung.

Frühsorten von Äpfeln und Birnen ernten.

Johannis- und Stachelbeersträucher nach der Ernte zurückschneiden.

Petersilie und Kerbel für den Winter in Töpfe säen.

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